Wappen LiebenrodeSchon von weiten ist die St.-Petri-Kirche zu sehen, die an der höchsten Stelle des Ortes errichtet wurde und einer kleinen Festung gleicht.

Der Ort Liebenrode besteht aus dem Hauptort sowie dem Ortsteil Steinsee, der als eigenständige Siedlung ca. 2 km südöstlich liegt. Steinsee - Synonym herrlicher Ruhe! Als Naturdenkmale sind im Dorf sieben Linden ausgewiesen, die älteste ist ca. 300 Jahre.

Zwischen Liebenrode und Steinsee befinden sich eine Vielzahl von Erdfallseen, die beliebtes Ziel von Spaziergängen sind und von Anglern gern genutzt werden.Das Vereinsleben in der Ortschaft Liebenrode wird durch den Schützenverein, Sportverein, Kleintierzüchter- und den Angler - Verein geprägt.

Liebenrode hat eine sehr aktive Freiwillige Feuerwehr.

Ein Jugendclub im Ort ist vorhanden und ständig genutzt.

Geschichte

Im Jahre 1178 erscheint urkundlich die älteste Namensform als Lievenroth. Die allmähliche Entwick-lung des Dorfes läßt sich an der baulichen Gliederung genau erkennen. Vier Dorfteile sind heute noch deutlich zu unterscheiden. Das östliche Oberdorf (mit dem Mitteldorf), der Plan, der Winkel mit der späteren Kolonie und das Unterdorf.

Die Petrikirche in Liebenrode ist noch heute eine Art kleine Festung, die an der höchsten Stelle des Ortes errichtet wurde. Die Liebenröder Kirche ist denkmalgeschützt. Neben der Kirche bestand ein großes Rittergut der Grafen von Klettenberg und späteren Grafen von Hohenstein. Teile der baulichen Anlagen des Gutes sind noch heute vorhanden und in privatem Besitz.

Die Ortsentwicklung begann Wahrscheinlich mit einer Siedlung um die Liebenröder Kirche im 10. Jahrhundert und setzte sich in südlicher Richtung fort.

Liebenrode ist ein Haufendorf und weitgehend in dieser Siedlungsform erhalten geblieben.
Die östliche Grenze der Ortschaft bildet die L II 0 62 (B 243 - Obersachswerfen), in den anderen Richtungen wird die Bebauung von einem Rundweg umschlossen. Ausgelagert aus dieser Struktur befinden sich nur landwirtschaftliche Gebäude und Stallanlagen im Süden der Gemeinde. Eine Zer-siedelung der Ortslage ist bisher nicht aufgetreten.

In Liebenrode hat die Landwirtschaft die tragende Aufgabe für die Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen im Ort. Sie prägt den ländlichen Charakter des Ortes, bestimmt die Infra-struktur im Dorf und gibt Impulse für die Ansiedlung von Handwerks- und Dienstleistungsgewerbe. Die Landwirtschaftliche Produktion ist somit strukturbestimmend im Ort, Industrieansiedlungen können in Liebenrode ausgeschlossen werden.
Der Ort Liebenrode besteht aus dem Hauptort sowie dem Ortsteil Steinsee, der als eigenständige Siedlung ca. 2,0 km südöstlich der Gemeinde liegt.

Der Ort liegt in einer Tallage im Bereich der Helmeniederung, südlich des Unterharzes und nördlich des Höhenzuges der Windleite - Hainleite - Bleicheröder Berge. Liebenrode befindet sich im Nord-westen des Landkreises Nordhausen im ehemaligen Grenzgebiet. Somit verlief die innerörtliche Ent-wicklung über einen langen Zeitraum ohne bemerkenswerte äußere Einflüsse.

Steinsee - Synonym herrlicher Ruhe! Bereits 1944 wurde die kleine Ortschaft zu Liebenrode eingemeindet. Ein weiteres Gut befindet sich in Steinsee, alter und neuer Besitzer ist die Familie Linsenhoff (Liselotte Linsenhoff ist eine bekannte Dressurreiterin). Das Gut wurde wieder hergerichtet, dient den Linsenhoffs als Sommer - Feriendomizil.